Flawil ist kinderfreundlich! – Ist Flawil kinderfreundlich?

Flawil ist kinderfreundlich! – Ist Flawil kinderfreundlich?

Der Gemeinderat hat die Herausforderung, kinderfreundlich zu sein, in seine Ziele für die Amtsdauer 2013 – 2016 aufgenommen. Die Strategie «Flawil 2016» steht unter dem Titel „Wir sind Flawil“. Gesamtziel der Strategie ist die Steigerung der Lebensqualität in Flawil und die Stärkung der Identifikation mit der Gemeinde.

Doch was will der Gemeinderat konkret tun, um auch wirklich kinderfreundlich zu sein?

UNICEF-Initiative „Kinderfreundliche Gemeinde“
Bereits im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat auf Initiative des Elternvereins umfassende Abklärungen zum Erhalt dieses UNICEF-Labels in die Wege geleitet. Zunächst wurde in Zusammenarbeit mit UNICEF Schweiz eine umfassende Standortbestimmung durchgeführt, welche die Kinderfreundlichkeit von Verwaltung und Schule, die Familien- und schulergänzende Betreuung, den Kinder- und Jugendschutz, die Gesundheit, die Freizeit sowie das Wohn- und Verkehrsumfeld mit einbezog. Die Gemeinde Flawil hat dabei ausgesprochen gut abgeschnitten, erreichte sie doch 2‘265 von 3‘180 möglichen Punkten. Dies entspricht einem Prozentsatz von 71,2 und liegt gemäss Aussagen der UNICEF Schweiz im Vergleich mit Gemeinden, die ebenfalls eine Standortbestimmung durchgeführt haben, im vordersten Bereich. Selbstverständlich wird auch aufgezeigt, wo noch Verbesserungspotential besteht. Und dort wird der Gemeinderat den Hebel ansetzen, unabhängig davon, ob er sich nun mit dem UNICEF-Label zertifizieren lassen will oder nicht.

Noch hat der Gemeinderat keine konkreten Beschlüsse gefasst, doch folgende Schritte stehen zur Diskussion:

-       Durchführung eines Workshops oder einer Zukunftswerkstatt, bei der Kinder und Jugendliche ihre Zufriedenheit, Wünsche und Vorschläge zur Verbesserung ihrer Lebensqualität äussern können;

-       Ausarbeitung eines Aktionsplans aufgrund der Ergebnisse der UNICEF-Standortbestimmung und des Workshops;

-       Erarbeitung eines Leitbilds zur Kinder- und Jugendpolitik.

Neue Elternbildungsangebote
Der Schulrat trifft sich einmal im Jahr mit allen Elternrätinnen und Elternräten, mit den Mitgliedern des Elternstammtischs der Oberstufe und mit den Schulleitenden zum Gedankenaustausch. Dieser Abend wird jeweils durch ein spannendes Referat bereichert. Im Jahre 2013 haben Schulrat und Elternverein erstmals gemeinsam dazu eingeladen. Damals referierte der Eschliker Mentaltrainer, Primar- und Gymnasiallehrer Rinaldo Manferdini zum Thema „Wie unterstütze ich mein Kind beim Lernen?“. Ein grosser Publikumsaufmarsch ermunterte die Organisatoren, in diesem Jahr wiederum gemeinsam zu einem Referat einzuladen. Diesmal referierte die Uzwiler Eltern- und Erwachsenenbildnerin Margrith Lenz zum Thema „Wie unterstütze ich mein Kind im Umgang mit Geld“.

Der Schulrat will die Zusammenarbeit mit dem Elternverein auch künftig fördern und gemeinsam nach neuen Elternbildungsangeboten Ausschau halten. Der Schulrat hat erkannt, dass Schule und Eltern daran interessiert sind, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen, damit sie ihr Potential entfalten können.

Frühförderung
In den kommenden Jahren wird die „Frühe Förderung“ von Kindern im Vorschulalter an Stellenwert gewinnen. Der Kanton St. Gallen hat die frühe Kindheit als entscheidende Phase erkannt und er will nun zusammen mit den Gemeinden in diesem Bereich aktiv werden. Im Vorschulalter werden zentrale Grundlagen für die Entwicklung eines Kindes gebildet. Wir sehen es deshalb als unsere Aufgabe an, durch gezielte Massnahmen, sowohl für Kleinkinder als auch für deren Eltern und nahen Bezugspersonen, möglichst optimale entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten. So können wir kleinen Kindern und deren Familien von Anfang an zu mehr Chancengerechtigkeit verhelfen.

Auch hier gilt, vieles machen wir schon gut, und einiges können wir noch verbessern. Oft geschieht dies nur schon damit, dass all die bestehenden Angebote miteinander vernetzt und aufeinander abgestimmt werden. Der Kanton St. Gallen hat zu diesem Thema eigens eine sehr informative Homepage geschaffen und diese mit vielen guten Beispielen aus der Praxis bereichert. www.fruehekindheit.sg.ch.

Packen wir’s an – wir sind Flawil.

 

Flawil, 28. April 2014, Elmar Metzger, Schulratspräsident

Geschichte - Was bisher geschah

Was bisher geschah: Der Elternverein
30 Jahre Elternverein

Auf den Spuren des Elternvereins haben wir uns Jahr um Jahr in der Geschichte zurück getastet und sind auf viele spannende Geschichten gestossen. Die Auflistung der Aktivitäten aus unserer vielseitigen Tätigkeit erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

2014
Projekte:  Jubiläumsjahr mit verschiedenen Aktivitäten und Kinderplausch am 14.06.14
Kinder: Jubiläums-Ferienplausch, Sicher Velo fahren.
Anlässe: Beim Jubiläumsjahr

2013
Anlässe: Fondue auf dem Feuer;
Vortrag:  Top to Top - Familie Schröder auf Weltreise; In Zusammenarbeit mit der Schule Flawil «Wie unterstütze ich mein Kind beim Lernen»
Kinder: Kinderflohmarkt; Sicher Velo fahren; Ferienplausch
Projekte: Erste Vorarbeiten für Jubiläumsjahr

2012
Anlässe: Fondue auf dem Feuer;
Kurs:  Improvisationstheater, Vortrag Chancen und Risiken im  Internet
Kinder: Kinderflohmarkt; Sicher Velo fahren; Ferienplausch
Projekte:  Prüfung des Unicef-Labels „Kinderfreundliche Gemeinde“,

2011
Anlässe:  Flawil-lacht – Wettbewerb und Programm mit viel Humor; Adventsingen
Vortrag: Humor in der Familie und der Familienabend
Kinder:  Kinderflohmarkt; Zirkus-Woche Balloni; Sicher Velo fahren; Ferienplausch
Projekte: Spielplatz-Fest

2010
Anlässe:  Neujahrsbegrüssung Glockenturm; Adventssingen; Pflanz- und Bautag auf dem Spielplatz Annagarten; Stand am Ein- schulungsabend der Schule.
Kinder:  Kinderflohmarkt; WM-Panini-Tauschbörse; Sicher Velo fahren; Ferienplausch
Projekte:  Aufschaltung der Homepage www.elternverein-flawil.ch

2009
Anlässe:  Elternkaffee jeden Monat; Selbstbehauptungskurs für  Knaben
Vorträge: Pubertät hat viele Facetten; Medienflut im Alltag
Kinder:  Kinderflohmarkt; Velofahren; Ritterturnier; Zirkus Balloni; Ferienplausch
Projekte:  Bau des Spielplatzes Annagarten mit der Gemeinde und Firma Brunner zum Firmenjubiläum, zus. Sponsoren aus der Gemeinde.

2008
Vorträge: Mä muess halt rede mitenand
Kurse: M odeschmuck; Wen-Do-Kurs für Mädchen; Rakubrand (traditionelle Brennkunst aus Japan); Malwerkstatt für Mut- ter/Kind, Vater/Kind
Kinder: Kinderflohmarkt; Sicher auf dem Velo; Ferienplausch

2007
Vorträge: Umgang mit Kinderfragen; Autorität; Kids am Compi
Kurse: Respektvolles Zusammenleben: 4 Abende
Kinder: Zirkus Balloni; Programm Ferienplausch
Projekte: Gründung der Arbeitsgruppe “Robinson Spielplatz”

2006
Vorträge:  Von Herzen Eltern sein; Gewaltfreie Kommunikation; Nü- deli oder Schoggi?
Kinder: Ferienplausch
Projekte:  Herbstmarktstand EV: Umfrage für “Robinson Spielplatz in Flawil”
Anderes:  HV gleichzeitig mit Verein Karussell, anschliessend gemeinsamer Vortrag

2005
Vorträge:  Mobbing und Gewalt; Jugendakne; Krach nicht nur im Kinderzimmer
Projekte:  Lancierung „Integration gemeinsam“, Schulrat und Gemeinderat.
Kinder: Ferienplausch
Anders:  Umbenennung Elternschule in Elternbildung; 

2004
Vorträge: Fernseher – Computer – Gameboy: Wirkung der Medien
Kurse:  Von Beruf Eltern: Teenager; Frau – Partnerin – Mutter
Kinder: Programm Ferienplausch
Projekte:  Der Schulrat beschliesst “Mitarbeit der Eltern in der  Schule”

2003
Vorträge: Pubertät: Achtung – fertig – loslassen
Kinder: Ferienplausch
Projekte:  Orientierung Pilotprojekt Elternmitarbeit in der Schule

2002
Vorträge: Mobbing im Kindesalter
Projekte:  Start Projekt “Eltern/Schule”; Vorstellung Kinderschutz- gruppe Flawil
Kinder: Ferienplausch
Anderes:  Ökumenische Glaubenswochen: Zum Thema Respekt und Achtung

2001
Vorträge:  Podiumsdiskussion Berufswahl; Geht die Jugend zum  Teufel?
Projekte: Lancierung des neuen Logos (Windrad)
Kinder: Ferienplausch
Anderes:  Unterstützung der Glaubenswochen: Erfolg in Beruf und Partnerschaft;

2000
Projekte: Schliessung der Inline Halle
Vorträge: «Nicht nur schlau, auch beliebt und glücklich»
Kinder: Ferienplausch
Kurse:  Wie spreche ich mit dem Kind?; emot. Intelligenz und selbstsichere Kinder;

1999
Anlässe: Halloween-Party (Elternschule)
Vorträge: Konsumverhalten von Kindern
Kinder: Ferienplausch
Projekte:  Gründung der Gruppe Impuls für Eltern von Erwachsenen- bildnerinnen

1998
Kinder: Ferienplausch
Projekte: Eröffnung der Flawiler Inline Halle 1997
Vorträge:  «Mer mues halt redä mitenand…» Abklärungen und  Therapien
Kinder: Ferienplausch
Projekte:  Probebetrieb der Flawiler Inline Halle November ’96 bis März ’97

1996
Vorträge:  Sind störende Kinder gestörte Kinder?; Faszination  Techno
Kinder: Ferienplausch

1994
Vorträge: Sind Eltern denn an allem Schuld?;
Kinder: Ferienplausch
Projekte:  Aus einer Arbeitsgruppe wurde der selbständige Verein Kinderbetreuung Karussell Flawil unterstützt. Der Kinder- hort nahm am 15.8.1994 seinen Betrieb auf.

1992
Vorträge:  Grenzen setzen, Grenzen überschreiten; Theater Bruch- stein;
Kinder: Ferienplausch
Kurse: Gordon Kurse

1991
Anlässe: Familienwanderung
Kinder: Ferienplausch
Vorträge: Veränderung in der Partnerschaft; Mann um 40

1989
Vorträge: Wie viel Angst braucht der Mensch
Projekte:  Der Zirkus wird in Zusammenarbeit mit der Musikschule durchgeführt
Kinder: Ferienplausch

1988
Vorträge:  Wie schütze ich Kinder vor Sittlichkeitsverbrechen?; Ge- schwister Konflikte
Kurse: Gordon Training
Kinder: Ferienplausch

1987
Vorträge:  Neue Dimension des Lernens – Schnell- Lernmethoden
Kurse: Frau – Mutter – Elternschule,
Kinder: Ferienplausch

1986
Anlässe: Schneefigurenwettbewerb
Kinder: Ferienplausch

1985
Anlässe: Familienwanderung
Vorträge:  Das Gespräch in der Familie: 3 Abende Podiumsgesprä- che und Referate
Kinder: Ferienplausch
Anderes:  Schnupper Zeltlager für Mädchen und Knaben ab der 3. Klasse

1984 
Arbeitsgemeinschaft Elternschule traktandiert die Grün- dung eines Elternvereins, welcher am 14. August gegründet wird.   Die Elternschule Flawil stellt sich öffentlich hinter den Entscheid des Gemeinderates eine Jugendberatungsstelle zu schaffen. Vorträge: Partnerschaft – Ehe – Familie: 4 Abende Referate
Projekte:  Evaluierung ob in den Ferien Aktivitäten für Kinder angeboten werden können: daraus entstand der Ferienplausch mit 400 Kindern
Vorträge:  Zeichen und Signale unserer
Kinder: 3 Abende Referate & Tonbildschau

1982
Vorträge: Sexualerziehung heute: 3 Abende, Referate & Film
Projekte:  Idee eines Elternvereins wird innerhalb der Arbeitsgruppe Elternschule diskutiert 1981
Vorträge: Der Jugendliche und seine Umwelt: 6 Abende 1980
Vorträge:  Erziehung und Strafe: 6 Abende, Referate 1980 und Grup- penabende

1979
Vorträge: Mit dem Fernsehen leben: 4 Abende, Referate 1978
Vorträge:  Keine Angst vor der Angst: 5 Abende, Referate und Grup- penabende

1977
Vorträge: Zyklus Freizeit – freie Zeit

1976
Bildungszyklus der Elternschule
Vorträge:  Kommt mein Kind mit?: 4 Abende zum Thema Überforde- rung; Referate

28.9.1975 
Gründung der Elternschule, vorerst als lose Vereinigung. Die Gründung wurde durch eine Kontaktaufnahme zum Aufbau einer Elternschule in Flawil und Uzwil durch die Pro Juventute initiiert.

30 Jahre Ferienplausch

30 Jahre ist der Ferienplausch nun alt! 30 Jahre gibt es den Elternverein Flawil und das werden wir jetzt gross feiern! Neben dem Ferienplausch hat der Flawiler Elternverein auch noch andere Dinge gemacht in diesen 30 Jahren. z.B. den Spielplatz Annagarten erstellt und jedes Jahr einen Flohmarkt organisiert. An diesem Flohmarkt können Kinder anderen Kindern ihre alten Spielsachen verkaufen.  Der Ferienplausch wird von einem kleinen Team von Helferinnen und Helfern organisiert.

Jedes Jahr wird ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Es gibt Kurse wie zum Beispiel Graffiti machen, Hip Hop tanzen, Zeitung texten, Klettern Indoor und Outdoor bis Brötli backen.  Beim Ferienplausch hat es ganz viele Kurse die für Flawiler Schüler und Schülerinnen gedacht sind. Auch Kinder die nicht in Flawil in die Schule gehen, dürfen in den Ferienplausch kommen, wenn sie in Flawil wohnen.

Bei den Kursen kann man sich z.B. beim Graffiti-sprayen betätigen und eine Holztafel mit einem eigenen Design besprayen.  Oder man kann klettern gehen und beim Indoor- oder Outdoor-Klettern steile Wände raufklettern. Man kann basteln, kochen, etwas erleben, beim Malen von 30er-Tafeln dabei sein und vieles andere mehr.   Giada F. und Sophie K.